Důchod, renta a FIRE
Wie Sie Ihren eigenen Weg zur Rente berechnen
Das Wichtigste
- Zielportfolio = Jahresausgaben geteilt durch die angestrebte Entnahmequote (z. B. 4 %).
- Das Ergebnis ist eine Schätzung, keine Garantie — Renditen und Inflation ändern sich.
- Sequence-of-Returns-Risiko kann das Ergebnis verschlechtern, selbst wenn die Durchschnittsrendite stimmt.
- Regelmäßige Projektionen zeigen, wo Sie auf dem Weg stehen und was Sie anpassen sollten.
- Beginnen Sie mit Unsicherheit im Kopf: konservative Zahlen schlagen übertriebenen Optimismus.
Ihren Weg zur Rente berechnen Sie, indem Sie Ihre Jahresausgaben festlegen, eine Entnahmequote wählen und dividieren — das Ergebnis ist die Zielgröße Ihres Portfolios. Wenn Sie monatlich 40.000 CZK (480.000 CZK jährlich) leben möchten und auf eine 4%ige Entnahmequote setzen, benötigen Sie 12 Millionen Kronen.
Grundlegende Berechnung
Die Formel klingt einfach: Zielportfolio = Jahresausgaben ÷ Entnahmequote. Eine Entnahmequote von 4 % bedeutet, dass Sie im ersten Jahr 4 % des Portfoliowertes entnehmen. Eine niedrigere Quote (3 oder 3,5 %) schafft ein größeres Sicherheitspolster; eine höhere Quote (5 %) erhöht das Risiko, dass das Geld vor Lebensende aufgebraucht ist.
- Monatsrente 30.000 CZK → jährlich 360.000 CZK → bei 4 % benötigen Sie 9 Mio. CZK
- Monatsrente 50.000 CZK → jährlich 600.000 CZK → bei 4 % benötigen Sie 15 Mio. CZK
- Rechnen Sie mit 3,5 %? Multiplizieren Sie das Ergebnis mit dem Faktor 1,14
Wo die Unsicherheit steckt
Die Berechnung geht von konstanten Renditen aus, aber Märkte funktionieren nicht so. Die Reihenfolge der Jahre zählt: Trifft ein Einbruch gleich nach dem Renteneintritt ein, erholt sich das Portfolio möglicherweise nicht — auch wenn die Durchschnittsrendite 7 % pro Jahr beträgt. Wir nennen das Sequence-of-Returns-Risiko — siehe Artikel Renditereihenfolge.
Inflation ist die zweite Gefahr. Steigen Ihre Ausgaben jährlich um 3 % und wächst das Portfolio um 7 %, beträgt die reale Rendite nur 4 %. Überrascht die Inflation, schrumpft das Polster schneller als geplant.
Zahlen überprüfen
Das beste Werkzeug ist die Projektion auf Hřivna — Sie geben Startwert, monatliche Einzahlungen, Horizont und erwartete Rendite ein und sehen eine Wahrscheinlichkeitsverteilung der Ergebnisse. Der Vorteil gegenüber einer Tabelle: Die Projektion simuliert verschiedene Szenarien, auch die unangenehmen.
Was Sie mit dem Ergebnis tun
Berechnen Sie die Lücke zwischen Ihrem heutigen Stand und dem Zielportfolio. Verteilen Sie diese Lücke auf die verbleibenden Jahre, und Sie sehen, wie viel Sie monatlich zurücklegen müssen — mehr dazu im Artikel wie viel monatlich sparen. Ergibt sich eine unrealistische Summe, haben Sie drei Stellschrauben: mehr sparen, länger arbeiten oder die geplanten Rentenausgaben senken.
Häufige Fragen
Wie berechne ich, wie viel ich für die Rente brauche?
Teilen Sie Ihre Jahresausgaben durch die gewählte Entnahmequote. Bei 40.000 CZK monatlich und 4 % sind das 12 Millionen. Je niedriger die Entnahmequote, desto größer das Polster — aber desto mehr müssen Sie ansparen.
Ist die 4%-Regel zuverlässig?
Sie basiert auf historischen US-Marktdaten für 30-jährige Rentenhorizonte. Für längere Horizonte (40+ Jahre) oder gemischte globale Portfolios ist es sinnvoller, mit 3–3,5 % zu rechnen. Das Ergebnis bleibt immer eine Schätzung, keine Gewissheit.
Ändert sich der Zielbetrag mit der Zeit?
Ja. Inflation, Lebensstiländerungen und Marktentwicklung beeinflussen, wie viel Sie letztlich benötigen. Deshalb empfehlen wir, die Projektion jährlich zu aktualisieren — nicht alle zehn Jahre.
Was tun, wenn der Rechner zu hohe Zahlen liefert?
Sie haben drei Stellschrauben: mehr sparen, den Rentenbeginn verschieben oder niedrigere Ausgaben planen. Eine Kombination aller drei ist meist am machbarsten — jede kleine Änderung senkt den Zielbetrag.