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Politisches und geopolitisches Risiko im Portfolio: So denken Sie darüber nach

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Das Wichtigste

Politisches und geopolitisches Risiko ist die Gefahr, dass Regierungsentscheidungen, bewaffnete Konflikte oder internationale Sanktionen den Wert einer Investition in einem betroffenen Land oder Sektor reduzieren oder vollständig zunichte machen.

Beispiele aus der Praxis

Das Jahr 2022 brachte Anlegern eine brutale Lektion: Russische Aktien, die über internationale ETFs zugänglich waren, wurden über Nacht praktisch unhandelbar. Fonds mussten ihre Positionen einfrieren. Anleger, die auf „günstige" Schwellenmärkte gesetzt hatten, die in einem einzigen riskanteren Land konzentriert waren, verloren einen großen Teil ihres Wertes. Ähnliche Beispiele gab es zuvor — das argentinische Kontoguthaben-Einfrieren, Verstaatlichungen in Lateinamerika, der Brexit und seine Auswirkungen auf den Wechselkurs.

Arten politischer Risiken

Hřivnas Regel: Je kleiner und konzentrierter das Exposure in einem einzigen Land, desto geringer das geopolitische Risiko. Ein globales Index-ETF verteilt dieses Risiko auf natürliche Weise auf Dutzende von Ländern.

So begrenzen Sie die Auswirkungen auf Ihr Portfolio

Der grundlegende Schutz ist globale Diversifikation. Ein Weltindex wie MSCI World oder MSCI ACWI verteilt das Exposure auf 20–40 Länder, von denen keines das gesamte Portfolio ausmacht. Siehe Vergleich All World vs. S&P 500. Inländische Investitionen in der Tschechischen Republik tragen eigene politische Risiken — verfolgen Sie Steueränderungen, zum Beispiel die Entwicklung der Haltefrist-Befreiung, die Besteuerung von Kapitalgewinnen oder Beschränkungen der DIP-Beiträge. Der vollständige Überblick über die ETF-Besteuerung in der Tschechischen Republik hilft Ihnen zu verstehen, wo die inländische Regulierung steht.

Häufige Fragen

Was ist politisches Risiko beim Investieren?

Die Gefahr, dass eine Regierung oder ein geopolitisches Ereignis den Wert einer Investition mindert — durch Enteignung, Sanktionen, Steueränderungen oder Verbote von Kapitalverkehr. Russland 2022 ist das jüngste Beispiel für schnelle und verheerende Auswirkungen.

Wie schützt man sich vor geopolitischem Risiko?

Primär durch globale Diversifikation — ein Weltindex-ETF verteilt das Exposure auf Dutzende von Ländern. Vermeiden Sie übermäßige Konzentration in einem einzigen Land oder einer Region, insbesondere in weniger stabilen Schwellenmärkten.

Ist die Tschechische Republik geopolitisch sicher?

Relativ ja, als Mitglied der EU und der NATO. Aber auch in der Tschechischen Republik existieren politische Risiken: Steueränderungen, Anpassungen der Haltefrist-Befreiung oder Bedingungen für DIP können die Investitionsrenditen beeinflussen. Verfolgen Sie die Gesetzgebungsentwicklung.

Lässt sich geopolitisches Risiko vollständig eliminieren?

Nein. Globale Diversifikation reduziert es erheblich, kann es aber nicht ausschließen. Systemische globale Krisen (2008, 2020) betrafen alle Märkte. Das Ziel ist es, den Verlust aus einer einzelnen Risikoquelle zu begrenzen, nicht ihn vollständig zu beseitigen.

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