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Rendite und Risiko einfach erklärt

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Das Wichtigste

Rendite ist der Gewinn aus einer Investition, Risiko ist die Ungewissheit dieser Rendite — diese beiden Begriffe sind untrennbar verbunden und jeder Anleger muss sie verstehen.

Was ist Rendite?

Rendite sagt Ihnen, um wie viel Ihre Investition in einem bestimmten Zeitraum gewachsen ist. Sie wird in Prozent ausgedrückt. Beispiel: Sie investieren 10.000 CZK und haben nach einem Jahr 10.700 CZK. Die Rendite beträgt 7 %.

Wir unterscheiden zwei Arten von Rendite:

Was ist Risiko?

Risiko ist Ungewissheit — wie stark die Rendite schwanken kann oder wie groß der Verlust sein kann. Risikoarme Anlagen (Sparkonten, Staatsanleihen) bieten niedrige Renditen. Risikohohe Anlagen (Einzelaktien, Kryptowährungen) bieten hohe potenzielle Renditen, aber auch die Möglichkeit erheblicher Verluste.

Tipp: Die goldene Regel — hohe Rendite ohne Risiko gibt es nicht. Angebote mit „sicheren" 15–20 % Jahresrendite sind entweder Betrug (Ponzi-Schema) oder verbergen ein enormes Risiko. Seien Sie immer gesund skeptisch. Mehr über Risiko im Artikel Was ist Risiko und wie misst man es?

Wie hängen Rendite und Risiko zusammen?

Beim Investieren gilt ein direkter Zusammenhang: Wollen Sie eine höhere Rendite, müssen Sie ein höheres Risiko akzeptieren. Ein Sparkonto bringt 3–4 % bei praktisch null Risiko. Ein globaler Aktien-ETF hat historisch 7–10 % pro Jahr gebracht, aber in Krisen auch um 40–50 % verloren. Eine Kryptowährung konnte um Hunderte Prozent steigen, aber auch 80 % verlieren.

Wie reduziert man Risiko?

Man kann es nicht vollständig eliminieren, aber es gibt zwei starke Werkzeuge:

Wie man diese Prinzipien bei der ETF-Auswahl anwendet, erklärt der Artikel Investieren für absolute Einsteiger: erste Schritte.

Häufige Fragen

Woher weiß ich, welches Risiko ich tolerieren kann?

Es hängt von zwei Dingen ab: Ihrem Anlagehorizont und davon, wie sehr Sie ein Portfoliorückgang erschüttern würde. Wenn ein vorübergehender Rückgang von 30 % Sie aus Angst zum Verkaufen veranlassen würde, stecken Sie einen Teil des Geldes in risikoärmere Anlagen (Anleihen). Je länger der Horizont, desto mehr Risiko können Sie sich leisten.

Sind 7 % Jahresrendite realistisch oder nur Theorie?

Die historische durchschnittliche Realrendite (nach Abzug der Inflation) des globalen Aktienmarkts betrug etwa 5–7 % pro Jahr. Nominal (ohne Abzug der Inflation) 7–10 %. Vergangene Renditen garantieren die Zukunft nicht. Das ist ein historischer Durchschnitt über Jahrzehnte, keine garantierte Zahl für jedes Jahr.

Sind Anleihen immer sicherer als Aktien?

Im Allgemeinen ja — Staatsanleihen entwickelter Länder sind weniger volatil als Aktien. Aber sie sind nicht ohne Risiko. In Hochinflationsphasen verlieren Anleihen realen Wert. Unternehmensanleihen tragen das Risiko eines Unternehmensbankrotts. Und wenn die Zinsen steigen, verlieren bestehende Anleihen an Marktwert.

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