Začínáme s investováním
Rendite und Risiko einfach erklärt
Das Wichtigste
- Rendite ist der Gewinn aus einer Investition in Prozent ausgedrückt — sie zeigt, wie stark Ihr Geld gewachsen ist.
- Risiko ist die Ungewissheit über die künftige Entwicklung — je höher die mögliche Rendite, desto größer die Schwankungen und die Verlustmöglichkeit.
- Hohe Rendite ohne Risiko gibt es nicht — Angebote mit „garantierten 20 % Rendite" sind immer Betrug oder extremes Risiko.
- Ein langer Anlagehorizont und Diversifikation sind die wichtigsten Werkzeuge zur Risikominimierung.
Rendite ist der Gewinn aus einer Investition, Risiko ist die Ungewissheit dieser Rendite — diese beiden Begriffe sind untrennbar verbunden und jeder Anleger muss sie verstehen.
Was ist Rendite?
Rendite sagt Ihnen, um wie viel Ihre Investition in einem bestimmten Zeitraum gewachsen ist. Sie wird in Prozent ausgedrückt. Beispiel: Sie investieren 10.000 CZK und haben nach einem Jahr 10.700 CZK. Die Rendite beträgt 7 %.
Wir unterscheiden zwei Arten von Rendite:
- Kursgewinn — der Preis der Investition ist gestiegen (Sie haben zu 100 gekauft und verkaufen zu 120).
- Laufende Erträge — die Investition zahlt Ihnen regelmäßige Zahlungen (Dividenden, Zinsen).
Was ist Risiko?
Risiko ist Ungewissheit — wie stark die Rendite schwanken kann oder wie groß der Verlust sein kann. Risikoarme Anlagen (Sparkonten, Staatsanleihen) bieten niedrige Renditen. Risikohohe Anlagen (Einzelaktien, Kryptowährungen) bieten hohe potenzielle Renditen, aber auch die Möglichkeit erheblicher Verluste.
Wie hängen Rendite und Risiko zusammen?
Beim Investieren gilt ein direkter Zusammenhang: Wollen Sie eine höhere Rendite, müssen Sie ein höheres Risiko akzeptieren. Ein Sparkonto bringt 3–4 % bei praktisch null Risiko. Ein globaler Aktien-ETF hat historisch 7–10 % pro Jahr gebracht, aber in Krisen auch um 40–50 % verloren. Eine Kryptowährung konnte um Hunderte Prozent steigen, aber auch 80 % verlieren.
Wie reduziert man Risiko?
Man kann es nicht vollständig eliminieren, aber es gibt zwei starke Werkzeuge:
- Diversifikation — verteilen Sie Ihr Geld auf viele verschiedene Anlagen. Der Absturz eines Unternehmens ruiniert Sie nicht, wenn Sie über einen ETF Tausende von Unternehmen halten.
- Langer Horizont — je länger Sie investieren, desto mehr gleichen sich kurzfristige Schwankungen aus. Historisch endete jeder 10-Jahres-Zeitraum in globalen Aktien mit Gewinn.
Wie man diese Prinzipien bei der ETF-Auswahl anwendet, erklärt der Artikel Investieren für absolute Einsteiger: erste Schritte.
Häufige Fragen
Woher weiß ich, welches Risiko ich tolerieren kann?
Es hängt von zwei Dingen ab: Ihrem Anlagehorizont und davon, wie sehr Sie ein Portfoliorückgang erschüttern würde. Wenn ein vorübergehender Rückgang von 30 % Sie aus Angst zum Verkaufen veranlassen würde, stecken Sie einen Teil des Geldes in risikoärmere Anlagen (Anleihen). Je länger der Horizont, desto mehr Risiko können Sie sich leisten.
Sind 7 % Jahresrendite realistisch oder nur Theorie?
Die historische durchschnittliche Realrendite (nach Abzug der Inflation) des globalen Aktienmarkts betrug etwa 5–7 % pro Jahr. Nominal (ohne Abzug der Inflation) 7–10 %. Vergangene Renditen garantieren die Zukunft nicht. Das ist ein historischer Durchschnitt über Jahrzehnte, keine garantierte Zahl für jedes Jahr.
Sind Anleihen immer sicherer als Aktien?
Im Allgemeinen ja — Staatsanleihen entwickelter Länder sind weniger volatil als Aktien. Aber sie sind nicht ohne Risiko. In Hochinflationsphasen verlieren Anleihen realen Wert. Unternehmensanleihen tragen das Risiko eines Unternehmensbankrotts. Und wenn die Zinsen steigen, verlieren bestehende Anleihen an Marktwert.