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Aktives vs. passives Investieren: Welches gewinnt langfristig

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Das Wichtigste

Das ist eine der ältesten Debatten in der Investmentwelt: Macht es Sinn, zu versuchen, den Markt zu schlagen (aktiver Ansatz), oder ihn einfach günstig zu besitzen (passiver Ansatz)? Die Antwort ist überraschend eindeutig — und sie stützt sich auf Daten, nicht auf Meinungen.

Was aktiv und was passiv bedeutet

Aktives Investieren versucht, eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen: Ein Fondsmanager (oder Sie selbst) wählt konkrete Aktien aus, timed Käufe und Verkäufe und sucht nach unterbewerteten Chancen. Passives Investieren verzichtet darauf von vornherein — anstatt den Markt zu schlagen, bildet es ihn getreu über einen Indexfonds nach und hält ihn langfristig.

Was die Daten sagen

Die langfristigen Statistiken sind unerbittlich: Die meisten aktiv verwalteten Fonds übertreffen ihren Index nach Gebühren nicht, und je länger der Zeitraum, desto schlechter sieht es für aktives Management aus. Über zehn und mehr Jahre schneidet eine große Mehrheit schlechter ab. Die kleine Minderheit der Fonds, die den Index übertreffen, im Voraus zu finden, ist zudem selbst nahezu unmöglich — der gestrige Gewinner ist oft der morgige Verlierer.

Warum das so ist: Ein aktiver Fonds muss seinen Vorsprung erst verdienen und dann höhere Gebühren, Steuern aus häufigem Handeln und eigene Fehler davon bezahlen. Das ist ein erheblicher Nachteil, den die meisten Manager langfristig nicht aufrechterhalten können.

Kosten: der stille Renditekiller

Den Hauptunterschied machen Gebühren. Ein typischer aktiver Fonds nimmt gerne 1–2 % pro Jahr; ein Index-ETF oft nur 0,1–0,3 %. Das klingt nach einer Kleinigkeit, aber:

Wann ein aktiver Ansatz Sinn ergeben kann

Es ist nicht alles schwarz-weiß. Aktives Management kann in weniger effizienten Marktsegmenten seinen Platz haben oder wenn Sie auf ein bestimmtes Thema setzen möchten. Und einzelne Aktien auszuwählen ist ein legitimes Hobby und eine Lernmethode — aber mit dem Bewusstsein, dass es anspruchsvoller und riskanter ist und dass der Maßstab immer der günstige Index ist. Inspiration, wie man über Unternehmen nachdenkt, finden Sie im Bereich Unternehmensanalysen.

Was Sie mitnehmen sollten

Für die überwiegende Mehrheit der Menschen ist passives Investieren über einen günstigen Index-ETF der vernünftigere, günstigere und ruhigere Weg. Sie müssen den Markt nicht schlagen — Sie müssen ihn nur besitzen und den Zinseszins arbeiten lassen. Konkrete günstige Fonds finden Sie in der ETF-Übersicht.

Häufige Fragen

Gewinnt langfristig aktives oder passives Investieren?

Passives Investieren für die meisten Anleger. Nach Gebühren übertreffen die meisten aktiven Fonds ihren Index langfristig nicht, und die kleine Gewinnerminderheit im Voraus zu finden ist nahezu unmöglich. Ein günstiger Index ist daher die zuverlässigere Wahl.

Warum schneiden aktive Fonds schlechter ab?

Hauptsächlich wegen der Kosten und steuerlichen Reibung. Ein aktiver Fonds muss seinen Vorsprung erst verdienen und dann höhere Gebühren, häufiges Handeln und eigene Fehler bezahlen. Diesen Nachteil können die meisten Manager langfristig nicht aufrechterhalten.

Wie viel kosten mich höhere Gebühren?

Viel. Der Unterschied zwischen 0,2 % und 1,5 % pro Jahr kann bei einer Million Kronen über 30 Jahre Millionen ausmachen, da die Gebühr jedes Jahr vom gesamten Betrag gezahlt wird und durch den Zinseszins kumuliert. Deshalb lohnen sich günstige ETFs.

Bedeutet das, dass das Auswählen von Aktien ein Fehler ist?

Nicht unbedingt. Es ist ein legitimer, aber anspruchsvollerer und riskanterer Weg, dessen Maßstab immer der günstige Index ist. Für die meisten Menschen ist es sinnvoller, den Kern passiv aufzubauen und eventuelle Wetten auf Einzelaktien nur als kleineren Teil zu halten.

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