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Buch des Monats August: Das kleine Buch des vernünftigen Investierens (John C. Bogle)

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Das Wichtigste

Das kleine Buch des vernünftigen Investierens von John C. Bogle ist das prägnanteste und überzeugendste Argument dafür, warum kostengünstige Indexfonds aktives Management schlagen — und warum das wirklich wichtig ist. Es ist Pflichtlektüre für jeden, der über ETFs nachdenkt.

Wer war John Bogle?

John Bogle war Gründer von Vanguard und der Mensch, der 1976 den ersten Indexfonds für Privatanleger auflegte. Er verbrachte Jahrzehnte damit, eine einzige einfache These zu beweisen: Der durchschnittliche aktive Manager underperformt den Markt nach Abzug der Gebühren über einen ausreichend langen Zeitraum. Das ist keine Frage des Neids — es ist Mathematik.

Die zentralen Ideen des Buchs

Schlüsselzitat: „Im Investieren bekommt man, wofür man nicht zahlt." Bogle meinte damit, dass in Gebühren gesparte Gelder im Portfolio verbleiben und für Sie arbeiten.

Für wen ist das Buch?

Für jeden, der gerade erst anfängt. Aber auch für diejenigen, die zweifeln, ob es sinnvoll ist, bei einem einfachen Portfolio zu bleiben statt nach einem „besseren" Fonds zu suchen. Bogle schreibt ohne unnötigen Jargon, direkt, mit konkreten Zahlen. Eine deutsche Übersetzung ist erhältlich; das englische Original ist auch für Fortgeschrittene gut verständlich.

Was für die Praxis mitzunehmen ist

Bogles Grundsätze gelten auch für ETFs, die in Deutschland verfügbar sind. Niedrige TER, irisches Domizil, thesaurierender Typ und regelmäßiger Kauf — das sind die Zutaten, die Bogle lange beschrieben hat, bevor ETFs in ihrer heutigen Form existierten. Mehr zur ETF-Auswahl im ETF-Leitfaden oder in der Buchübersicht in der Compound-Bibliothek.

Dies ist keine Anlageberatung. Jeder Anleger sollte vor einer Entscheidung eigene Recherchen anstellen.

Häufige Fragen

Worum geht es in Das kleine Buch des vernünftigen Investierens?

John Bogle zeigt, dass kostengünstige Indexfonds, die den gesamten Markt abbilden, nach Abzug der Gebühren die Mehrheit der aktiv verwalteten Fonds schlagen. Er empfiehlt, den gesamten Markt zu kaufen, Kosten zu minimieren und nicht zu verkaufen.

Ist das Buch für Anfänger geeignet?

Absolut. Bogle schreibt geradlinig, ohne Fachjargon, mit konkreten Zahlen. Es ist eines der kürzesten und direktesten Bücher über das Investieren — in einem Nachmittag zu lesen.

Gelten Bogles Grundsätze für ETFs in Deutschland?

Ja. Bogles Prinzip — niedrige Kosten, Diversifikation, langer Horizont — ist genau das, was gute, heute verfügbare UCITS-ETFs bieten. Die TER ist auch hier ein entscheidender Parameter.

Wo bekomme ich das Buch?

Das englische Original ist als E-Book und Taschenbuch bei Amazon oder in deutschen Online-Buchhandlungen erhältlich. Eine deutschsprachige Ausgabe ist ebenfalls verfügbar.

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