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Buch des Monats März 2028: Common Sense on Mutual Funds von John Bogle

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Das Wichtigste

Wer war John Bogle und warum ist das wichtig

John Bogle (1929–2019), Gründer von Vanguard und Vater des passiven Investierens, ist nicht nur ein weiterer Finanzautor. Er ist der Mann, der 1976 den ersten für die Öffentlichkeit zugänglichen Indexfonds auflegte und damit die Investmentbranche buchstäblich veränderte. Common Sense on Mutual Funds ist eine Zusammenfassung seiner Philosophie: Mathematik, gesunder Menschenverstand und die Ablehnung einer Finanzindustrie, die zu viel für zu wenig nimmt.

Die zentrale Idee: Kosten zerstören Sie langsam

Bogle baut das gesamte Buch auf einem Prinzip auf — Kosten sind die einzige Gewissheit beim Investieren. Der Markt kann Ihnen keine Rendite garantieren. Aber die Kosten eines Fonds werden Ihre Rendite jedes Jahr mindern — ohne Ausnahme. Über einen 30-Jahres-Horizont verschlingt der Unterschied zwischen einer TER von 0,10 % und 1,50 % pro Jahr dank des Zinseszinseffekts Hunderttausende Kronen aus einem typischen Portfolio. Bogle führt diese Berechnung übersichtlich durch und das Ergebnis ist erschreckend.

Bogle nennt ein konkretes Beispiel: Bei einer durchschnittlichen jährlichen Marktrendite von 7 % und einer TER von 1,5 % erhält der Anleger nach 50 Jahren weniger als ein Drittel dessen, was er bei einer TER von 0,05 % erhalten hätte. Den Rest haben die Kosten aufgezehrt.

Warum aktive Fonds als Gruppe nicht gewinnen können

Bogle erklärt die mathematische Notwendigkeit: Aktiv verwaltete Fonds als Gruppe sind der Markt. Sie können ihn daher als Ganzes nicht schlagen. Vor Abzug der Kosten haben sie die durchschnittliche Marktrendite — nach Abzug der Kosten hinken sie hinterher. Jeder Anleger in einem aktiven Fonds liegt statistisch gesehen wahrscheinlicher unter als über dem Index.

Indexfonds als Antwort

Die Lösung ist einfach: Den gesamten Markt zu minimalen Kosten kaufen und nichts tun. Bogle beschreibt, wie Indexfonds:

Das sind genau die Gründe, warum wir heute ETFs als Kerninstrument empfehlen — siehe was ist ein ETF und wie unterscheidet er sich von einem Investmentfonds. Und warum der S&P 500 als Portfoliofundament für viele sinnvoll ist, erklärt was ist der S&P 500.

Was aus dem Buch mitzunehmen ist

Bogle schreibt keine komplexe Strategie. Seine Botschaft ist bewusst banal: langweilig sein, günstig sein, geduldig sein. In einer Zeit von Algorithmen, Kryptowährungen und thematischen ETFs klingt diese Botschaft wie ein Flüstern — aber die Mathematik dahinter gilt genauso wie 1976. Das Buch ist auf Englisch erhältlich und für jeden, der verstehen möchte, warum passives Investieren funktioniert, unverzichtbare Lektüre. Weitere Lesetipps finden Sie in unserer Investorenbibliothek.

Häufige Fragen

Ist das Buch noch relevant, obwohl es erstmals 1999 erschien?

Absolut. Die grundlegenden Prinzipien — die Wirkung von Kosten, Zinseszins, Diversifikation — sind zeitlos. Bogle aktualisierte sie in späteren Auflagen und die Prinzipien gelten heute genauso wie damals.

Für wen ist das Buch gedacht?

Für jeden, der über eine Anlage in Fonds nachdenkt. Die Erfahrungsstufe spielt keine Rolle — Bogle erklärt die Mathematik klar und ohne unnötigen Fachjargon.

Wie hängt das Buch mit ETFs zusammen?

Bogle war der Gründer von Vanguard und ein Pionier der Indexfonds. Die Prinzipien, die er für Investmentfonds beschreibt, gelten direkt auch für heutige Index-ETFs — ETFs sind im Wesentlichen seine Philosophie in einem moderneren Gewand.

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