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Portfolio a alokace

Wie man ohne unnötige Steuern und Gebühren rebalanciert

6 Min. LesezeitCompound

Das Wichtigste

Rebalancing stellt die Zielgewichtungen des Portfolios wieder her — wenn Sie es jedoch durch den Verkauf profitabler Vermögenswerte tun, kann es Steuerpflichten auslösen. Die richtige Strategie minimiert dies.

Warum überhaupt rebalancieren

Im Laufe der Zeit weichen die Vermögenswichtungen von Ihrer Absicht ab. Wenn Aktien schneller wachsen als Anleihen, steigt der Aktienanteil und das Portfolio trägt mehr Risiko als geplant. Rebalancing bringt die Gewichtungen wieder zurück und „kauft gleichzeitig automatisch günstig und verkauft teuer."

Zwei Rebalancing-Strategien

Es gibt zwei grundlegende Ansätze:

Steuerliche Perspektive in der Tschechischen Republik

Der Verkauf von Wertpapieren in der Tschechischen Republik unterliegt der Einkommensteuer von 15 % — sofern Sie keine Ausnahme erfüllen. Zwei wichtige Ausnahmen (immer den aktuellen Stand mit einem Steuerberater prüfen):

Rebalancing durch neue Einzahlungen schafft daher kein steuerpflichtiges Ereignis, während Verkäufe dies tun — und beim Verkauf einer weniger als 3 Jahre gehaltenen Position zahlen Sie Steuer auf den gesamten realisierten Gewinn.

Achtung: Steuerregeln können sich ändern und hängen von der individuellen Situation ab. Dieser Text ist keine Steuerberatung. Konsultieren Sie für konkrete Entscheidungen einen Steuerspezialisten.

Wie man Auslöser festlegt

Rebalancieren Sie auf Basis einer Regel, nicht eines Gefühls. Zwei beliebte Methoden: festes Datum (einmal jährlich) oder Gewichtsabweichung (bei 5–10 % Abweichung einer beliebigen Komponente). Die zweite Methode reagiert flexibler auf große Bewegungen. Beide sind besser als Ad-hoc-Entscheidungen. Mehr zur täglichen Strategie beim regelmäßigen monatlichen Investieren.

Häufige Fragen

Wie rebalanciert man ein Portfolio ohne Steuern?

Der einfachste Weg: leiten Sie neue Einzahlungen in die Komponente um, die unter ihr Zielgewicht gefallen ist. Sie verkaufen nichts und es entsteht kein steuerpflichtiges Ereignis. Diese Methode funktioniert gut in der aktiven Portfolioaufbauphase mit regelmäßigen Beiträgen.

Was ist der Haltefristentest für Aktien in der Tschechischen Republik?

Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren, die länger als 3 Jahre gehalten wurden, sind in der Tschechischen Republik von der Einkommensteuer befreit. Eine kürzere Haltedauer unterliegt einer 15%igen Steuer auf realisierte Gewinne. Dieser Text ist keine Steuerberatung — überprüfen Sie Ihre Situation mit einem Fachmann.

Wie oft sollte man rebalancieren?

Einmal jährlich oder bei einer Abweichung von 5–10 % vom Zielgewicht. Zu häufiges Rebalancing erhöht Gebühren und Steuerauswirkungen ohne proportionalen Nutzen. Weniger ist in der Regel mehr.

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