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Wie man in Elektromobilität und Batterien investiert: ETFs, Unternehmen und reale Risiken

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Das Wichtigste

Elektromobilität zog 2020–2021 enormes Anlegerinteresse auf sich — und dann folgte eine harte Lektion über den Unterschied zwischen technologischer Begeisterung und Investitionsrealität. Was genau geschah und was bedeutet das für den zukünftigen Umgang mit dem EV-Sektor?

Was der EV- und Batteriesektor umfasst

Wie man über UCITS-ETFs investiert

UCITS-ETFs in diesem Thema bilden Indizes wie Solactive Electric Vehicles & Future Mobility, Stoxx Electric Vehicles & Driving Technology oder den MSCI Global Electric Vehicles Index ab. Die TER liegt bei ca. 0,40–0,60 % — überprüfen Sie auf justETF. Die ETF-Übersicht bietet einen aktuellen Vergleich.

Achtung vor der Rohstoffkomponente: EV-ETFs halten indirekt Exposition gegenüber Lithium und Kobalt durch den oberen Teil der Wertschöpfungskette. Diese Rohstoffe sind extrem volatil und beeinflussen die Margen der gesamten Branche.

Was nach dem Boom zur Enttäuschung führte

Die EV-Adoption verlangsamte sich im Vergleich zu den optimistischsten Prognosen — Infrastrukturprobleme, Fahrzeugpreise und Reichweitenangst verzögerten die Massenadoption. Gleichzeitig traten günstigere chinesische Hersteller ein und störten die Preisstruktur des Marktes. Einige Pure-Play-EV-Aktien verloren von ihren Höchstständen mehr als 80 %. Das ist die typische Trajektorie eines Hype-Zyklus — siehe den Investitionsfehler des Monats.

Warum das Thema noch Sinn ergeben kann

Der Übergang zur Elektromobilität ist keine Frage des Ob, sondern des Wann. EU-Vorschriften (Verbot von Verbrennungsmotoren), sinkende Batteriepreise und Infrastrukturentwicklung sind strukturelle Katalysatoren. Aber der Zeithorizont musste von 5–7 Jahren auf 15–20 Jahre revidiert werden.

Für wen und wie viel

Eine kleine Satellitenposition (3–7 %) für einen sehr geduldigen Anleger mit einem Horizont von 15+ Jahren. Für die fundamentalen Bausteine eines Portfolios siehe den Leitfaden für das erste Portfolio.

Häufige Fragen

Warum sind EV-Aktien nach 2021 so stark gefallen?

Eine Kombination von Faktoren: überhöhte Bewertungen in einem Niedrigzinsumfeld, Verlangsamung der Adoption gegenüber optimistischen Prognosen, chinesische Konkurrenz und steigende Kapitalkosten bei zunehmenden Zinsen. Die meisten Pure-Play-EV-Unternehmen waren nie profitabel.

Wie unterscheidet sich ein EV-ETF von einem breiten Clean-Energy-ETF?

Ein EV-ETF deckt die gesamte Elektrofahrzeug-Wertschöpfungskette ab — Hersteller, Batterien, Rohstoffe, Infrastruktur. Ein Clean-Energy-ETF ist breiter — umfasst Solar, Wind, Wasserstoff und Grid-Technologien. Es gibt Überschneidungen, aber es sind unterschiedliche Expositionen.

Habe ich durch ein EV-ETF Exposition gegenüber Lithium?

Indirekt ja. Batterie- und Fertigungsunternehmen im Index sind von Lithium- und Kobaltpreisen abhängig. Direkte Rohstoffexposition würde einen spezialisierten Rohstoffonds oder ETC erfordern.

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