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Investieren bei niedrigem Einkommen: Es geht mit ein paar hundert Kronen monatlich

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Das Wichtigste

Viele Menschen verbinden Investieren mit Leuten, die Überschüsse haben. Die Wahrheit ist anders: Auch mit wenigen hundert Kronen monatlich ergibt Investieren Sinn und ist heute technisch einfach. Ein niedriges Einkommen ist kein Grund, nicht anzufangen — ganz im Gegenteil, genau hier machen Zeit und Zinseszins den größten Unterschied.

Warum es heute auch mit wenig funktioniert

Früher wurden kleine Anleger durch hohe Gebühren und die Notwendigkeit, ganze teure Aktien zu kaufen, blockiert. Das hat sich durch zwei Dinge geändert: Bruchteilerwerb (Sie können auch einen Bruchteil eines ETF für zweihundert Kronen kaufen) und günstige Broker mit Sparplänen. Hundert oder zweihundert Kronen monatlich zu investieren ist heute realistisch möglich.

Der Hauptfeind: Gebühren

Bei kleinen Beträgen ist eine Sache am wichtigsten — Gebühren. Eine feste Gebühr von 100 Kronen auf einen 200-Kronen-Beitrag schneidet die Hälfte weg, was katastrophal ist. Deshalb:

Die Kraft kleiner Beträge: 300 Kronen monatlich über 30 Jahre bei 8% p.a. wachsen zu etwa 440.000 Kronen, obwohl Sie nur 108.000 Kronen eingezahlt haben. Ein niedriger Beitrag bedeutet kein kleines Ergebnis — nur, dass Zeit noch mehr Arbeit übernimmt.

Die Reihenfolge gilt auch hier

Auch bei niedrigem Einkommen ergibt es Sinn, mindestens eine kleine Reserve zu haben und teure Schulden abzubauen, bevor man voll investiert. Reserve aufbauen und eine kleine Investition gleichzeitig starten ist in Ordnung — wichtig ist, die Gewohnheit anzustoßen. Auch 200 Kronen monatlich bringen die Kugel ins Rollen, die Sie dann nur noch größer werden lassen.

Was kaufen

Dasselbe wie bei größeren Beträgen: einen günstigen breiten ETF aus der ETF-Übersicht. Sie brauchen nichts Komplexes oder Teures. Ein regelmäßiger Beitrag in einen Fonds ist ein vollkommen ausreichender und günstiger Start.

Was Sie mitnehmen sollten

Niedriges Einkommen schließt Investieren nicht aus — es legt nur größeren Wert auf niedrige Gebühren und Kontinuität. Beginnen Sie mit dem, was Sie haben, und erhöhen Sie den Beitrag, wenn sich das Einkommen verbessert. Wie viel aus kleinen Beiträgen wird, berechnen Sie in der Wachstumsprojektion — die Zahl überrascht oft.

Häufige Fragen

Macht es Sinn, nur ein paar hundert Kronen monatlich zu investieren?

Ja. Dank Bruchteilerwerb und günstigen Brokern ist das heute realistisch, und dank Zeit und Zinseszins wachsen auch kleine regelmäßige Beiträge zu einer überraschenden Summe. 300 Kronen monatlich über 30 Jahre können bei 8% auf über 400.000 Kronen wachsen.

Worauf muss ich bei kleinen Beträgen achten?

Hauptsächlich auf Gebühren. Eine Pauschalgebühr pro Kauf schneidet bei einem kleinen Beitrag einen großen Prozentsatz heraus. Wählen Sie einen günstigen Broker, achten Sie auf Währungsumtausch und Inaktivitätsgebühren, und kaufen Sie seltener, um die Gebühr auf einen größeren Betrag zu verteilen.

Soll ich erst Schulden abzahlen oder investieren?

Zuerst teure Schulden abbezahlen und mindestens eine kleine Reserve aufbauen. Parallel können Sie eine kleine regelmäßige Investition starten, um die Gewohnheit anzustoßen. Bei Kreditkartenschulden mit hohem Zinssatz voll zu investieren lohnt sich nicht.

Was soll ich mit einem kleinen Beitrag kaufen?

Dasselbe wie bei größeren Beträgen: einen günstigen breiten ETF (S&P 500 oder globaler Index) in der irischen thesaurierenden UCITS-Variante. Nichts Komplexes nötig. Ein regelmäßiger Beitrag in einen Fonds ist ein vollkommen ausreichender und günstiger Start.

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