Začínáme s investováním
Investment-Glossar: 30 Begriffe, die Sie kennen müssen
Das Wichtigste
- Das meiste beim Investieren beruht auf einigen Dutzend Begriffen, die Sie schnell lernen können.
- Das Glossar hilft Ihnen, Fondsprospekte, Artikel und Diskussionen ohne Ratlosigkeit zu lesen.
- Die Begriffe sind nach Bereichen gegliedert: Instrumente, Fonds, Kennzahlen und Strategie.
- Sie müssen nicht alles auf einmal lernen — nutzen Sie dies als Nachschlagewerk.
- Begriffe zu verstehen ist der erste Schritt zu sicheren Entscheidungen.
Investieren klingt vor allem wegen des Fachjargons wie eine Fremdsprache. Die gute Nachricht: Ein paar Dutzend Begriffe genügen, und plötzlich verstehen Sie Artikel, Factsheets und Diskussionen. Hier sind die 30 wichtigsten, verständlich und je in einem Satz erklärt. Nutzen Sie dies als Nachschlagewerk.
Instrumente
- Aktie — ein Eigentumsanteil an einem Unternehmen.
- Anleihe — ein Darlehen an Staat oder Unternehmen gegen Zinsen (Kupon).
- ETF — börsengehandelter Fonds, der in der Regel einen Index abbildet.
- Investmentfonds — ein Korb aus Wertpapieren, der von einem Fondsmanager verwaltet wird.
- Index — ein Korb aus Unternehmen, der die Marktentwicklung misst (z. B. S&P 500).
- Dividende — ein Teil des Unternehmensgewinns, der an Aktionäre ausgeschüttet wird.
Rund um Fonds und Handel
- TER — Gesamtkostenquote; die jährlichen Kosten des Fondshaltens in Prozent.
- ISIN — internationaler Identifikationscode für ein Wertpapier (irischer Domizil beginnt mit „IE").
- AUM — verwaltetes Vermögen; der Gesamtbetrag, den ein Fonds verwaltet.
- UCITS — europäische Fondsregulierung zum Schutz von Privatanlegern.
- Thesaurierend (Acc) — der Fonds reinvestiert Dividenden intern.
- Ausschüttend (Dist) — der Fonds zahlt Dividenden auf Ihr Konto aus.
- Spread — die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis.
- Liquidität — wie schnell Sie zum fairen Preis verkaufen können.
- Broker — der Vermittler, über den Sie an der Börse handeln.
Kennzahlen und Bewertung
- KGV (P/E) — Kurs-Gewinn-Verhältnis; Aktienkurs geteilt durch Gewinn je Aktie.
- Marktkapitalisierung — der gesamte Börsenwert eines Unternehmens.
- Marge — wie viel vom Umsatz als Gewinn verbleibt.
- Cash Flow — die tatsächliche Geldbewegung in einem Unternehmen.
- Rendite (p.a.) — die prozentuale Wertsteigerung pro Jahr.
- Volatilität — das Ausmaß, in dem ein Preis schwankt.
- Drawdown — der Rückgang vom Höchststand zum folgenden Tiefpunkt.
Strategie und Risiko
- Diversifikation — Risikostreuung über viele Anlagen.
- Asset Allocation — das Verhältnis von Aktien, Anleihen und Bargeld.
- Rebalancing — Wiederherstellung der Portfoliogewichte auf das Zielniveau.
- DCA — Cost-Averaging; regelmäßiges Investieren desselben Betrags.
- Horizont — wie lange, bis Sie das Geld benötigen werden.
- Inflation — die schrittweise Erosion der Kaufkraft.
- Zinseszins — Renditen, die im Laufe der Zeit weitere Renditen erzielen.
- Sicherheitsmarge — ein eingebauter Preispuffer als Fehlerpuffer.
Mit diesen dreißig Begriffen können Sie fast jeden Investmentartikel und jedes Fondsprospekt lesen. Wenn Sie bereit sind, es in die Praxis umzusetzen, lesen Sie weiter bei erste Schritte und der ETF-Übersicht.
Häufige Fragen
Wie viele Begriffe muss ich wirklich kennen?
Ein paar Dutzend Grundbegriffe rund um Instrumente (Aktien, ETFs, Anleihen), Fonds (TER, ISIN, thesaurierend/ausschüttend), Kennzahlen (KGV, Rendite, Volatilität) und Strategie (Diversifikation, Rebalancing, DCA) reichen mehr als aus. Damit können Sie fast jeden Artikel und jedes Factsheet lesen.
Was ist TER und warum ist er wichtig?
TER ist die jährliche Kostenquote eines Fonds in Prozent. Er ist wichtig, weil er jedes Jahr auf den Gesamtbetrag erhoben wird und durch den Zinseszinseffekt über Jahrzehnte einen großen Teil der Rendite aufzehren kann. Bei breiten Indizes suchen Sie nach einem niedrigen TER in Zehntelsprozent.
Was ist der Unterschied zwischen einem thesaurierenden und einem ausschüttenden Fonds?
Ein thesaurierender (Acc) Fonds reinvestiert Dividenden automatisch intern; ein ausschüttender (Dist) Fonds zahlt sie auf Ihr Konto aus. In der Wachstumsphase ist ein thesaurierender Fonds in der Regel vorteilhafter; ein ausschüttender macht Sinn, wenn Sie regelmäßige Einnahmen wünschen.
Muss ich alle Begriffe auf einmal lernen?
Nein. Nutzen Sie das Glossar als Nachschlagewerk, zu dem Sie zurückkehren, wenn Sie auf einen Begriff stoßen. Nach einigen Wochen des Lesens und der Praxis werden die Grundbegriffe zur zweiten Natur. Wichtiger als Auswendiglernen ist es, regelmäßig zu investieren und dabei zu lernen.